Eswatini

Ein Königreich zum Verlieben

Sicherheit & Gefahr

Wer das erste Mal in ein fremdes Land reist, macht sich – oft zu Recht – Gedanken über Themen wie Sicherheit und Gefahr. Und so kommt einem eventuell die Frage:

Wie gefährlich ist eigentlich Eswatini (vormals Swaziland)?

Eins vorweg: Eswatini ist im Großen und Ganzen ein sicheres Land, in dem man bedenkenlos reisen kann.

Das Königreich Eswatini hat vor allem nicht die alarmierende Kriminalitätsrate wie der Nachbar Südafrika. Und Touristen werden ohnehin eher selten ins Visier genommen.

Ebenso wenig hat Eswatini die Geschichte der rassischen Spannungen wie in Südafrika, so dass es unwahrscheinlich ist, dass man als Besucher in solch einen Konflikt gerät.

Anders als im benachbarten Südafrika gab es in Eswatini, damals noch Swaziland, keine Apartheid.

Viele Kinder einflussreifer Schwarzer aus Südafrika sind zu Zeiten der Apartheid in Südafrika nach Eswatini gekommen um hier die die Schule zu besuchen. So zum Beispiel auch die Kinder und Enkelkinder von Nelson Mandela.

Gemischte Kulturen unterschiedlicher Hautfarben sind in Eswatini völlig normal, während Südafrika erst mit Ende der Apartheid im Jahr 1994, also nach mehr als 50 Jahren Rassentrennung, ein gemeinsames Miteinander ermöglichte.

Dementsprechend gibt es in Eswatini auch nicht diese typischen “weißen Gegenden” bzw. “weiße Siedlungen”, wie man sie in Südafrika vorfindet, die noch aus Zeiten der Apartheid stammen und bis heute weitestgehend bestehen und auch oft gepflegt werden.

Riesige Townships wie zum Beispiel Soweto in Johannesburg und Khayelithsa in Kapstadt findet man in Eswatini nicht. Gleichwohl ist der Durchschnittsbürger von Eswatini noch ärmer als in Südafrika.

Gastfreundschaft

Die Gastfreundschaft ist einer der großen Eckpfeiler der Swasi Kultur im Königreich Eswatini.

Swazis sind überwiegend freundlich, entspannt und lachen gerne und oft. Aber ja – auch sie haben mal einen schlechten Tag. Und der schwere Alltag und das Leben machen es oft nicht leichter.  

Aber meistens merkt man schon bei der Einreise an der Grenze beim Einstempeln, dass die Menschen sehr freundlich sind und man überaus herzlich empfangen wird.

Mit welchen Gefahren muss man rechnen?

Die größte Gefahr für den unabhängig Reisenden in Eswatini ist wohl der Straßenverkehr. Dies vor allem wegen schlechten oder unerfahrenen Fahrern und mangelhaften Fahrzeugen. Überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, Übermüdung und sonstige Risiken sind weitere Unfallursachen.  

Manchmal schleichen sich auch südafrikanische Kriminelle über die Grenze. Dazu gehört auch gelegentliches “Car-Jacking” – die Entführung von Fahrern, oft mit vorgehaltener Waffe, wegen des Diebstahls des Autos. Allerdings fahren in Eswatini viele “dicke” BMWs und Audis bis hin zu Porsche und Hummer rum, so dass der durchschnittliche Mietwagen ohnehin uninteressant wäre.

Daneben kommen bewaffnete Raubüberfälle auf wohlhabendere Stadtwohnungen bzw. Stadthäuser vor und unvermeidlich kommt es in belebten Stadtteilen zu Straßenkriminalität wie Taschendiebstahl.

Manzini hat in dieser Hinsicht einen schlechteren Ruf als Mbabane.

Wie kann man sich schützen?

Im Allgemeinen sind die grundlegenden Richtlinien für Sicherheit und sicheres Reisen in Eswatini die Gleichen wie überall sonst. 

Man sollte 

  • wachsam sein 
  • offensichtlich kompromittierende Situationen meiden
  • nicht den tollpatschigen mit Klunkern und teurem Schmuck behangenen Touristen spielen 

Es ist der gesunde Menschenverstand, der bei einer Reise in ein so armes Land gefragt ist. 

Ratschläge und Tipps

Folgende Ratschläge und Tipps können dennoch hilfreich sein: 

  • nach Einbruch der Dunkelheit sollte man aufgrund der Straßenverhältnisse (oft keine oder nicht funktionierende Beleuchtung, Menschen & Tiere, die im Dunkeln nicht erkennbar sind), wenn möglich nicht mehr unterwegs sein – vor allem wenn man die Strecke nicht kennt
  • nach Einbruch der Dunkelheit sollte man in den Innenstädten von Mbabane und Manzini nicht zu Fuss unterwegs sein
  • Wertsachen sollte man an einem sicheren Ort aufbewahren
  • das Mitführen großer Geldbeträge oder das Tragen von auffälligem Schmuck sollte vermieden werden
  • bei größeren Menschenmengen wie an Busbahnhöfen und auf Märkten sollte man besonders aufmerksam sein und auf seine Wertsachen aufpassen (Taschendiebe)
  • im Falle eines Überfalls ist keinesfalls Widerstand zu leisten
  • bei einer (eigenen) Autopanne, sollte man klug entscheiden, von wem man Hilfe annimmt
  • bei einer (fremden) Autopanne sollte man abschätzen, ob dies evtl. ein Trick ist, um einen zum Anhalten zu bewegen – im Zweifel ggf. weiter fahren und die Polizei informieren, damit diese helfen kann (es gibt übrigens viele Pannen!)
  • das Auto parkt man am Besten in gut beleuchteten Stadtteilen
  • die Autotüren sollten immer verschlossen sein und Wertsachen wie Handys, Kameras und Handtaschen sollen sich außer Sichtweite befinden. An manchen Orten kann es sinnvoll sein, zu prüfen ob die Funkverbindung zum Auto zum Abschliessen funktioniert oder von einem sog. Jammer unterbrochen wurde – also sicherheitshalber am Türgriff des Autos ziehen 
  • in der Unterkunft nachfragen, ob man nachts mit geöffnetem Fenster bedenkenlos schlafen kann, wenn man die Gegend nicht einschätzen kann
  • beim Bezahlen sollte man die Kreditkarte nicht aus der Hand geben sondern sich immer das Kartengerät an den Tisch oder ans Auto bringen lassen
  • beim Geld abheben am Automaten sollte man nie Hilfe Dritter in Anspruch nehmen oder sich ablenken lassen

Anhalter & please give me a lift

Das Auswärtige Amt rät auch davon ab, Fremde mitzunehmen. Das Mitnehmen von Menschen, die einen “Lift” wollen, ist jedoch Teil des täglichen Lebens in Eswatini und kann eine interessante Gelegenheit sein um auf diese besondere Art und Weise mit Einheimischen in Kontakt zu treten. 

Mit gesundem Menschenverstand und ein wenig Erfahrung kann man Anhalter-Anfragen auch gut einschätzen.

Ein einzelner Fahrer, der eine Gruppe Party machender und betrunkener junger Männer nach Einbruch der Dunkelheit am Stadtrand einsammelt, hat eventuell schneller Ärger am Hals. 

Ein Auto voller Touristen, das eine ältere bepackte Dame oder Familie in einem ländlichen Gebiet aufnimmt, stellt eine nette und hilfreiche Geste dar.

Viele Swazis haben täglich lange Strecken mit dem Kombi (Minibus) zurück zu legen. Die Kosten hierfür allein fressen oft schon viel vom ohnehin geringen Einkommen. Jeder gesparte Lilangeni hilft oft schon ein kleines bisschen. #SharingIsCaring

Demonstrationen und Kundgebungen

Bei politischen Demonstrationen ist besondere Vorsicht geboten.

Diese sollte man unter gewissen Umständen tunlichst meiden, insbesondere wenn die Polizei sie als unbefugt deklariert und sich daher entscheidet, sie gewaltsam zu zerstreuen.

Auch bei sonstigen Kundgebungen ist es ratsam die Medien zu dem Thema zu verfolgen um etwaige Risiken im Vorfeld abschätzen zu können.

Auswärtiges Amt

Die vom Auswärtigen Amt gegebenen Reise und Sicherheitshinweise zu Eswatini sind auf deren Internetseite HIER nachzulesen.

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